Forschungsseminar: Die "Banalität des Bösen": Kontroversen um Hannah Arendt's "Eichmann in Jerusalem" (G10/Diss) - SE
Hinweise:
Literaturliste (Stand: 17.12.2005)
Informationen zur Zitierweise
Personenangaben
Für die Präsentationen ist zu erledigen:
- Vorbesprechung mit Thomas König (Terminvereinbarung im Seminar oder per mail: tom@evakreisky.at)
- Berücksichtigung der ausgearbeiteten Fragestellungen für die Präsentation
- Zusammenfassung der Film-/Radiodokumentation auf ein bis zwei Seiten, spätestens am Montag vor dem Seminar an Thomas König schicken
| Termin | Thema | Materialien |
|---|---|---|
| 12.10.05 |
Vorbesprechung; Gruppenbildung thematisch |
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| 19.10.05 |
Gruppenzuteilung A/V: Adolf Eichmann: Experte der Auswanderung, Manager des Völkermords |
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| 09.11.05 |
Präsentation Block I (Kapitel 1-3, S.69-133) Gruppe 2 "Eichmann" A/V: Ein Spezialist |
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| 16.11.05 |
Präsentation Block II (Kapitel 4-6, S.134-201) Gruppe 5 "Totalitarismus und Widerstand" A/V: Auschwitz. Die Täter. Die Opfer. Die Hintergründe (Folge 2: Die Sklavenindustrie; Folge 5: Der Massenmord) |
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| 23.11.05 |
Präsentation Block III (Kapitel 7-8, S.202-249) Gruppe 1 "Banalität" A/V: Portrait Adolf Eichmann |
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| 30.11.05 |
Präsentation Block IV (Kapitel 9-12, S.250-314) Gruppe 3a "Arendt" A/V: Sobibor, Oct. 14, 1943, 4 p.m. |
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| 07.12.05 |
Präsentation Block V (Kapitel 13-15, S. 315-371) Gruppe 4 "Prozess" A/V: Die Rattenlinie |
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| 14.12.05 |
Präsentation Block VI (Vorrede, Epilog, S.49-68 und 372-404) Gruppe 3b "Arendt" A/V: Zur Person: Hannah Arendt |
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| 08.01.06 |
Abgabe des Seminararbeitsprojekt (zwei bis vier Seiten). Inhalt: - Arbeitsthema - Fragestellung - Genaue Themeneingrenzung Diskussion bestehender Theorien/Literatur/Ansätze Definition des eigenen Themas Bedeutung des eigenen Themas - Projekt-/Arbeitsplan - Literatur (nicht vergessen: Name, Studienkennzahl, Matrikelnummer, Gruppe) |
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| 11.01.06 |
Diskussion der einzelnen Gruppen zu den einzelnen Schwerpunkten -
Vorbereitung einer kurzen Präsentation mit Zusammenfassung der eigenen Gruppenarbeit,
ausgearbeiteten Schwerpunkten gemäß Seminarprojekten und Foki. Entwurf von Gruppen-Handouts. Diese sind bis Ende der Woche an tom@evakreisky.at zu schicken. |
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| 18.01.06 | Präsentation der ersten drei Gruppen (handout) - anhand des Handouts und der Präsentation wird die Präsentation formal und inhaltlich jeweils von einer anderen Gruppe kritisch gewürdigt. Danach jeweils breite Diskussion. | |
| 25.01.06 |
Präsentation der letzten drei Gruppen (handout) -
anhand des Handouts und der Präsentation wird die Präsentation formal und inhaltlich
jeweils von einer anderen Gruppe kritisch gewürdigt. Danach jeweils breite Diskussion.
FILMTIPP Imaginary Witness: Hollywood and the Holocaust Dokumentarfilm, USA / Großbritannien / Deutschland 2004, Erstausstrahlung Regie: Daniel Anker, Interviewpartner: Sidney Lumet Bereits bald nach der Machtergreifung Hitlers wurde das Dritte Reich zum Filmstoff für Hollywood. Die Geschichte des Holocausts wurde jedoch erst sehr viel später umgesetzt, war man doch zu sehr schockiert über das wahre Ausmaß der Gräuel in den Konzentrationslagern und fürchtete lange Zeit, den Opfern nicht gerecht werden zu können. Erst der fürs Fernsehen inszenierte Mehrteiler "Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss" erreichte ein breites Publikum. 25.01.2006, Arte, 20.45 - 22.15 (vps 20.45) KZ Falkenau Dokumentation, Frankreich 2004, ARTE F, Erstausstrahlung Regie: Emil Weiss Das filmische Dokument zeigt die Befreiung des zum KZ Flossenbürg gehörenden Außenlager Falkenau durch amerikanische Soldaten im Mai 1945. (Das sudetendeutsche Falkenau heißt heute Sokolow/ Tschechische Republik) Der spätere Hollywood-Regisseur Samuel Fuller (1912-1997) kommentiert vor Ort die damals gemachten Aufnahmen. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb eines Programmschwerpunkts zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945. 25.01.2006, Arte, 22.15 - 23.05 (vps 22.15) |